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Herrnsitzung 2020.

Mayen´s närrischer Bildschirm

Ab Januar 2020 gibt es ihn wieder !

2019

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mit tollen Bildern und vielen Info´s über die Mayener Faasenaacht.
 

Mayen´s närrischer Bildschirm seit 1960

1. Ausgabe des närrischen Bildschirms von 1960 Man schreibt das Jahr 1960, als Mayens Närrischer Bildschirm, die Zeitschrift der Mayener Faasenaacht aus der Taufe gehoben wurde. Seit dieser Zeit berichtet er humorvoll über heitere, närrische Begebenheiten in der Eifelstadt.
Schauen wir uns einmal die erste Karnevalszeitung an. Auf der Titelseite ist Prinz Peter I. (Hürter) abgebildet, der mit fröhlichen Worten sein liebes närrisches Vöikchen begrüßt. Der närrische Bildschirm stellt sich gut gelaunt wie folgt vor: „Die ersten Schritte in den Karneval 1960 sind getan. Die Mayener haben begeistert festgestellt: Mir können et noch! - getreu der alten Devise: „ Mir faire Faasenaacht en Maye“ Das heißt nun mit anderen Worten: „ Jeck sein, die Narretei für einige Tage als Maß aller Dinge preisen, hoch über dem Grau des griesgrämigsten Tages das bunte Banner des Karnevals schwingen. Allen Freunden des närrischen Festes aber, ob sie nun vom rheinischen Uradel sind, oder sich als fröhliche lmis vom Bazillus Carnevalisticus anstecken ließen, allen Jecken entbietet „Mayens Närrischer Bildschirm“ seinen Gruß: Mayohl“ Das war eine heitere romantische Vorstellung. Auch wurde damals schon über lustige städtische Ereignisse informiert. Man pflegt den heimatlichen Dialekt (Mayener Platt) und ließ einheimische Dichter zu Wort kommen.
Unser Närrischer Bildschirm war am Anfang ganze 14 Seiten stark und kostete 5 Groschen. lm Laufe der langenZeitisteraufüber 90 Seiten gewachsen und erreichte bei Sonderausgaben mehr als 100 Seiten. Seit dem Jahr 2006 präsentiert sich die Karnevalszeitung in herrlich bunten Farben, die den Schwarz-Weiß-Druck der Vorjahre glücklicherweise ablösten. Witz und Originalität werden jedoch nach wie vor besonders gepflegt und lokalbezogene Ereignisse liebevoll auf, den Arm genommen, wobei die Muttersprache niemals zu kurz kommt. Die Redaktion der Alten Grossen hat sich dabei immer für die richtige närrische Wellenlänge bemüht.
ln jedem Jahr wurde ein Bildschimı zusammengestellt, der einen treffenden Überblick über die Situation im Mayener Karneval widerspiegelt. So konnte man in ihr immer lustige Anekdoten, Verzellcher of Mayener Platt, fröhliche Faasenaachtslieder und tolle Berichte über s t ä d t i s c h e Begebenheiten finden.
Prinz Karneval, hatte seinen festen Platz, alle Korporationen wurden vorgestellt und kamen zu Wort. Auch zeichneten Karikaturisten mit Feder und Pinsel fröhliche Szenen aus dem heiteren Stadtgeschehen. Humorvolle Poeten nahmen mit ihren Texten alles auf die Schippe, egal ob Kultur, Politik oder Lokales. Man darf sagen, Mayens Närrischer Bildschirm ist eine heitere Stadtkunde, die vieles über den Charakter, die Eigenart und das Wesen der Mayener aussagt.
Kurz: „Er ist eine Fundgrube für jeden, dem der Mayener Karneval nicht egal ist“(Mitteilung der Rhein-Zeitung 1977). Neben den unterhaltenden Beiträgen kam auch die sachliche Information nicht zu kurz. So wurde auf die Saalveranstaltungen und den Straßenkarneval mit den Umzügen hingewisen und entsprechend
informiert.
Bei unserem Jubiläumsrückblick wollen wir einmal die Karnevalisten erwähnen, die für die Gestaltung des närrichen Bildschirms in 50 Jahren redaktionell zuständig waren. Es begann mit den " Redakteuren Ernst Barz, Peter Hürter, KurtKlein und Franz Moog. Es folgten Walter Schäfer, Hermann Zeus, Hans-Peter Krämer, Peter Nebinger, Uli Halbfeld, Dietmar Meid, Werner Blasweiler, Werner Schäfer, Peter Hermann, Patrick Bales und besonders Walter Schäfer. Alle haben damit heimatliches Brauchtum gepflegt. Dank sagen müssen wir der heimischen Geschäftswelt, die mit der Aufgabe von Inseraten das große stätische Volksfest "Mayener Faasenaacht" finanzell unterstützen Das Herz' unserer Karnevalszeıtung wird auch nach Vollendung des 50. Lebensjahres weiterhin für unsere geliebte Vaterstadt mayen schlagen. Auf allen Kanälen wird wie bisher mit Humor und Frohsinn närrisch gefunkt. Das ist nicht schwer, denn dem Mayener Jung und dem Mayener Mödchen sitzen Vater Schelm und Mutter Schalk im Nacken und Tante Frohnatur und Onkel Scherz bei Fuß. Bruder Leicht und Schwester Sinn sind ebenfalls in ihnen drin.
Die Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft hat mit der Herausgabe ihrer Karnevalszeitung „Mayens nörrischer Bildschirm“ in 50 Jahren bereits ein Stück heitere Stadtgeschichte geschrieben. Seit jeher ist die Zeitung eine zwinkernde Liebeserklärung an unsere Stadt mit ihrem lustigen Völkchen. Zum Schluss dürfen wir noch erwähnen, dass Mayens Nörrischer Bildschirm schuld daran ist, dass auf dem Markt neben dem echten Mayener Jung dat Mayener Módche steht. In unserer Karnevalszeitung vom Jahre 1989 haben wir darauf hingewiesen, dass der Dichter des Lieds vom Mayener Jung (Viktor Kaifer) auch ein Lied vom Mayener Mödche geschrieben hat. Es wurde daher angeregt, das echte Mayener Mädchen auch in Mayener Stein zu verewigen. Eine Zeichnung, wie die Steinskulptur aussehen kann, hatten wir abgebildet. Kurze Zeit später berichtete die Rhein Zeitung über ein freudiges Ereignis wie folgt: „Der Mayener Jung bekommt ein Schwesterchen. Dieses hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Zeichnung in der Karnevalszeitschrift der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft.“ Und das ist auch so gewollt! Der Initiator, Pierre Wagner, griff die Anregung spontan auf und gab die Figur bei den gleichen Künstlern, die den Mayener Jung geschaffen haben, Johannes Nett und Gerd Hardy, in Auftrag. Proportionen und Stil der Ausführung aus dem Basaltlavablock wurden anschließend mit dem Mayener Jung abge- stimmt. Fest stand: Das Kind wird ein Schulmädchen sein, mit Zöpfen, Schürzenkleid und Ranzen auf dem Rücken. Nun steht die Figur des echten Mayener Mädche nach einer Zeichnungsidee unserer Karnevalszeitschrift bereits 20 Jahre auf dem Markplatz neben dem echten Mayener Jung. Auch ein kleines Jubiläum.
 
Text: Ausgabe 50/2010

 

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Dennis Falterbaum

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